Verschiedene Getränke in der Schwangerschaft – Übersicht zu 78 Lebensmitteln

Getränke auf Eis
Getränke auf Eis © stockphoto-graf-Fotolia.com

Wenn möglich decke deinen täglichen Flüssigkeitsbedarf durch Mineralwasser und Früchtetees. Auch industriell hergestellte Säfte sind aus bakteriologischer Sicht unbedenklich – aus kalorischer eher weniger. Aber das ist ein anderes Thema. Konsumiere frisch gepresste Säfte nur direkt nach der Zubereitung und nur, wenn du sie selbst zubereitet hast.

 

Kräutertee

Bei Kräutertees steht und fällt die Verzehrempfehlung mit den enthaltenen Kräutern. Von den folgenden Kräutern solltest du z.B. auf jeden Fall die Finger lassen: amerikanischer Faulbaum, Bärentraube, Beifuß, Beinwell, Berberitze, Blutwurz, Chinarinde, Eisenkraut (bis SSW 36), chinesische Engelwurz, Frauenmantel, Gelbwurzel, Ginseng, Himbeerblätter (bis SSW 32), Hirtentäschel, Mistel, Mönchspfeffer, Mutterkraut, Scharfgabe (bis SSW 38), Schöllkraut, Senna, Taigawurzel, weiße Meerzwiebel, Wermut und Yamswurzel. Generell befragst du vor dem Kauf eines Kräutertees am besten nochmal deinen Arzt oder Apotheker dazu.

 

Koffein/Teein

Durch Koffein/Teein sind Kaffee und Grüner/Schwarzer Tee als Getränk in der Schwangerschaft eher weniger geeignet. Sie schmecken nicht nur lecker, sondern machen auch munter. Aber sie beschleunigen auch die Herzfrequenz deines Babys! Du solltest deinen Konsum darum idealerweise auf täglich maximal 300mg Koffein beschränken. Das entspricht 3 Tassen Filterkaffee, 4 Tassen Schwarztee, 6 Tassen Grüntee, 7 Dosen Cola oder 3 Dosen Energy Drink. Mehr Koffein soll zu Früh- und Fehlgeburten sowie einem niedrigen Geburtsgewicht führen. Zudem hemmt Teein die Eisenaufnahme, weswegen du zu deinen Mahlzeiten besser keinen Schwarz- oder Grüntee trinken solltest.

 

Alkohol

Wenn du während deiner Schwangerschaft Alkohol trinkst, trinkt dein kleiner Knopf natürlich auch mit. Der Alkohol gelangt übers Blut und durch die Plazenta direkt zu ihm. So kann es z.B. zu Fehl- und Frühgeburten kommen. Da sein Gehirn und Nervensystem gegenüber Alkohol besonders empfindlich sind, kann dieser bei deinem Baby außerdem zu zahlreichen meist nachhaltigen Schäden führen: Missbildungen an Augenlidern, Lippen, Nase oder Stirn, niedrigem Geburtsgewicht und kleiner Größe, Organschäden, u.a. an Leber, Nieren und Herz sowie geistiger Behinderung, Konzentrationsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten. Da es umstritten ist, ob diese Schädigungen bereits durch Konsum kleinster Alkoholmengen verursacht werden, empfehlen wir, für die Zeit der Schwangerschaft komplett auf Alkohol zu verzichten. Es gibt aber auch einige Experten, nach denen es unbedenklich ist, ein- bis zweimal pro Woche einen Viertelliter Wein oder einen halben Liter Bier zu trinken.

 

Chinin

Ebenfalls komplett verzichten solltest du idealerweise auf chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon und Tonic Water. Es wird vermutet, dass sie die Entwicklung deines Babys negativ beeinflussen und zu seiner Abhängigkeit davon führen. Außerdem wirkt der Stoff wehenstimulierend.

 

Acerolasaft Risiken: Listeriose, Sonstige
Alkoholfreies Bier Risiken: Sonstige
Altbier Risiken: Sonstige
Ananassaft Risiken: Listeriose
Apfelsaft Risiken: Listeriose
Apfelsinensaft Risiken: Listeriose
Apfelwein Risiken: Sonstige
Aprikosennektar
Bananenmilch Risiken: Listeriose
Bier Risiken: Sonstige
Birnennektar
Bitter Lemon Risiken: Sonstige
Bockbier Risiken: Sonstige
Branntwein Risiken: Sonstige
Brombeersaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Buttermilch Risiken: Listeriose
Cappuccino Risiken: Sonstige
Cola Risiken: Sonstige
Dessertwein Risiken: Sonstige
Doppelbockbier Risiken: Sonstige
Eistee Risiken: Sonstige
Energy Drinks Risiken: Sonstige
Erdbeermilch Risiken: Listeriose
Exportbier Risiken: Sonstige
Fenchelsirup Risiken: Sonstige
Fruchtbuttermilch
Früchtetee
Fruchtmolke
Fruchtwein Risiken: Sonstige
Grapefruitsaft Risiken: Listeriose
Hefeweizen Risiken: Sonstige
Himbeersaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Himbeersirup
Johannisbeernektar
Kaffee Risiken: Sonstige
Kakaotrunk Risiken: Listeriose
Karottensaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Kefir Risiken: Listeriose
Kirschsaft Risiken: Listeriose
Kokoswasser
Kölsch Risiken: Sonstige
Kräutertee Risiken: Listeriose, Sonstige
Lagerbier Risiken: Sonstige
Leichtbier Risiken: Sonstige
Likör Risiken: Sonstige
Limettensaft Risiken: Listeriose
Limonade
Malzbier Risiken: Sonstige
Mandarinensaft Risiken: Listeriose
Maracujasaft Risiken: Listeriose
Marillennektar
Mineralwasser
Möhrensaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Molke Risiken: Listeriose
Obstbranntwein Risiken: Sonstige
Orangensaft Risiken: Listeriose
Orangensaftkonzentrat
Pampelmusensaft Risiken: Listeriose
Rote Bete-Saft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Rotwein Risiken: Sonstige
Sanddornsaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Schokodrink Risiken: Listeriose
Schwarzer Holundersaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Schwarzer Tee Risiken: Sonstige
Sekt Risiken: Sonstige
Tomatensaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Tonic Water Risiken: Sonstige
Traubensaft Risiken: Toxoplasmose, Listeriose
Vanillemilch Risiken: Listeriose
Weinbrand Risiken: Sonstige
Weißwein Risiken: Sonstige
Whisky Risiken: Sonstige
Zitronensaft Risiken: Listeriose
Budweiser Risiken: Sonstige
Corona Risiken: Sonstige
Miller Risiken: Sonstige
Alkoholfreies Champurrado Risiken: Listeriose, Salmonellose, Sonstige
Tequila Risiken: Sonstige

 

Lebensmittelampel für iOS und Android

In unser iPhone und iPad sowie in der Android App findest du eine interaktive Lebensmittelsuche zu über 1000 Lebensmitteln. Dabei kannst du zunächst zwischen der alphabetischen oder der gefilterten Suche wählen. In beiden Varianten siehst du auf den ersten Blick, ob ein Lebensmittel als grün, orange oder rot eingestuft wird. Du kannst dir auch einfach alle unbedenklichen Lebensmittel anzeigen lassen. Oder du filterst nach Lebensmittelkategorien und erfährst so, durch welchen Käse du deinen Lieblingscamembert für die Zeit der Schwangerschaft ersetzen kannst!

 


 

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