Bauen mit Gussek Haus* – Phase 5: Die Verklinkerung

Maurerarbeiten
Verzögerung durch Klinkermangel

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Am 21. Dezember ziehen wir in unser neues Heim, wobei das Haus leider nach wie vor unverklinkert ist. Dies liegt daran, dass zuerst die Maurer gefehlt haben, dann der Klinker nicht lieferbar gewesen ist und anschließend wieder die Maurer gefehlt haben.

 

Januar/Februar 2020

06.01.-10.02.2020

Doch Anfang Januar geht es endlich los und in den nächsten drei Wochen sollen die etwa 250 m² unserer Hausfassade mit roten Backsteinen verkleidet werden. Wir sind gespannt! Wir erinnern uns nur noch vage an unsere Auswahl:

Der erste Tag vergeht zum größten Teil mit Aufbauarbeiten, u.a. dem Aufstellen von Säge und Zementmischer. Da der Baustrom bereits entfernt worden ist, soll die Stromversorgung, die im Normalfall über den Baustrom gewährleistet ist, über unsere Außensteckdose erfolgen. Doch da diese für den Bedarf nicht ausreichend abgesichert ist, muss ein Teil der Geräte und Lampen zusätzlich aus dem HWR versorgt werden. Das bedeutet, dass wir das entsprechende Fenster in den nächsten Wochen auf Kipp stehen haben. Kälte und Schmutz dringen leichter ein. Da ist es dann auch egal, dass hierher das Wasser bezogen wird. Denn natürlich haben wir auch kein Bauwasser mehr und der Außenwasserhahn stellt sich als defekt heraus.

 

Tipp: Lass die Säge möglichst weit vom Haus entfernt aufstellen. So lässt sich die Verschmutzung auf den Fenstern und Rahmen auf ein Minimum reduzieren

 

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Danach beginnen Wand für Wand die eigentlichen Maurerarbeiten. Auf der entsprechenden Hausseite schließen wir die Rollläden – aus Gründen der beiderseitigen Privatsphäre und vor allem zum Schutz der Fenster. Die drei Maurer und der Baustellenhelfer aus Aurich arbeiten an jeweils 4 Wochentagen von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends – und das bei Wind und Wetter. Lediglich bei sehr starkem Regen müssen sie pausieren. Der Mörtel würde dann nicht richtig abbinden. Unser Sohn Nicolai darf sogar auch mal mithelfen und einen Klinkerstein mauern. Da ist er mächtig stolz!

Gemauert wird bei Gussek* mit einem Fertigmörtel, dem nur noch Wasser zugefügt werden muss. Abgesehen von der einfacheren und schnelleren Handhabe ist es ein Pluspunkt, dass hier das Mischverhältnis der Bestandteile stets ideal und immer gleich ist. So werden Unterschiede in der Farbe von Vorneherein vermieden. Das ist für Gussek Häuser* entscheidend, da der Mörtel hier durch Fugenglattstrich sichtbar bleibt. Eine Verfugung im eigentlichen Sinn gibt es nicht. Das hat gleich mehrere Vorteile. Erstens spart man sich ein Gewerk – den Verfuger – und damit Zusatzkosten von bis zu 15% der Maurerkosten. Zweitens ist der Fugenglattstrich schneller, weil die sonst anfallenden Arbeitsschritte Auskratzen und Verfugen entfallen. Drittens ist der Fugenglattstrich haltbarer, da es nur eine einzige Materialschicht gibt. Dem gegenüber stehen aber natürlich auch Nachteile. Erstens beherrscht nicht jeder Maurer einen guten Fugenglattstrich. Zweitens kann dieser nur mit dem teureren Fertigmörtel gemacht werden. Und drittens gibt es damit keinen farblichen Spielraum. Entweder der Mörtel passt zum Stein oder nicht. Obwohl wir uns ursprünglich  hellere Fugen gewünscht hätten, sind wir mit dem Gesamtbild unserer Hausfassade sehr zufrieden. Unser Maurer hat die Fugenbreite nicht nach Gussek Standard 2,7 cm, sondern nur 2,5 cm breit gehalten. Auch das hätten wir gerne anders gehabt, aber leider erst zu spät erkannt. Und wie gesagt, mit dem Gesamtbild sind wir trotzdem sehr zufrieden. Die Änderung der Fugenbreite sorgt trotzdem noch für Verärgerung:  Der gelieferte Klinker ist damit nämlich nicht ausreichend und es muss nachbestellt werden. Das wiederum bedeutet eine Verzögerung der letzten Arbeiten und des Gerüstabbaus um weitere zwei Wochen. … Dann aber können wir endlich auch Außenlampen, Hausnummer und Briefkasten anbringen.

 

Landhaus

Klinkerfassade Gartenseite

 

Tipps:

  • Achte darauf, dass die Bohrlöcher im Dach, die für die Lotausrichtung gebohrt werden, anschließend auch wieder verschlossen werden.
  • Wo gehobelt wird, fallen Späne bzw. wo gemauert wird, fällt Mörtel. Erinnere die Maurer daran, im Rahmen der finalen Aufräumarbeiten doch bitte auch die Kleckereien an der Fassade und auf dem Boden zu beseitigen. Die Zementflecken sind später ziemlich nervig.
  • Nutze die Zeit, solange das Gerüst aufgebaut ist, um die Rollläden nochmal von außen zu reinigen. So leicht kommst du später da nicht mehr dran.

 

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