Bauen mit Gussek Haus* – Phase 4: Der Innenausbau: Chaos im Bauplan

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Es geht los mit dem Innenausbau!!! Bei diesem arbeitet Gussek Haus* in vielen Bereichen, nämlich Sanitär, Heizung und Elektro, Spachtelung, Estrich, Fliesen und Verblendung mit externen Dienstleistern zusammen. In der Regel handelt es sich bei denen um jahrelange, oftmals ausschließliche Partner. Nur bei hoher Auftragslage oder großer Dringlichkeit versucht das Unternehmen, zusätzlich lokale Handwerker zu kaufen.

 

September 2019

19./20.9.: Heizung/Sanitär und Elektro Vorinstallation Takt 1

Durch Planverschiebungen auf einer anderen Baustelle können bei uns jetzt schon die Sanitär- und Elektroarbeiten beginnen.

Wasser und Abwasser

Wasserleitungen im Badezimmer 1. OG (c) Roman Safreider

Im Rahmen der Sanitär Vorinstallation verlegt Gussek Haus* innerhalb von nur 2 Tagen die Wasserleitungen vom Hauswirtschaftsraum ausgehend in alle Etagen, wobei diese auf dem Boden durch Verklammern fixiert werden. Die Abwasserleitungen werden angeschlossen und die Leitungen der Fußbodenheizung werden zu den drei Verteilerkästen geführt. Hier gibt es dann eine ordentliche Beschriftung, an der wir uns später jederzeit ganz leicht orientieren können.

Verteiler Heizung und Wasser

Verteilerkasten im DG (c) Roman Safreider

Parallel erfolgt die Elektro Vorinstallation, in deren Rahmen alle Kabel zusammengesteckt sowie der Zählerschrank aufgehangen und angeschlossen wird. Die ordentliche Beschriftung der Sicherungen gehört selbstverständlich dazu. Anschließend wird mit Hilfe des Baustroms die Funktion der Klingel sowie jeder einzelnen Steckdose und jedes einzelnen Licht- und Rolladenschalters geprüft. Aufgrund dieser Vorbereitungen kann Gussek Haus* nun beim örtlichen Versorger unseren Hausanschluss und Zähler anfordern, den wir vor ca. 10 Wochen dort bestellt haben.

Versorgerrohre und Mehrsparte

Hausanschluss an die Versorger (c) Roman Safreider

Das praktische in Münster: bei entsprechender Vollmacht zum Datenaustausch können sämtliche Versorgeranschlüsse (Strom, Wasser, Fernwärme und Internet)  von der münsternetz organisiert und koordiniert werden – obwohl die Wasserversorgung eigentlich über die Stadtwerke, die Fernwärme über die Westfälische Fernwärme und das Internet über die Telekom bezogen wird. So erscheint am 25.9.2019 die Firma Rhode Tiefbau und legt die bereits verlegten Versorgerrohre auf der Straße vor unserem zukünftigen Haus frei. In einem etwa 2x3m-großen Bauloch werden diese in den nächsten beiden Wochen nach und nach über die Mehrsparte in unser Haus geführt. Um den teuren Baustrom möglichst schnell abbestellen zu können, beginnen die Handwerker mit dem Strom. Dieser wird von münsternetz im Verteilerkasten verplombt und mit einem Zähler versehen, der dann wiederum von Gussek Haus* in Betrieb genommen wird. Es folgen der Anschluss von Wasser und Fernwärme sowie vier Leerrohre für Glasfaserkabel der potenziellen Anbieter. Die Glasfaser selbst wird wohl erst später vom bestellten Anbieter hierein gepustet und die Baugrube vor dem Haus kann wieder verschlossen, verdichtet und mit Fahrbahndecke versehen werden.

 

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23.-26.9.2019: Spachtelarbeiten

Als ich heute Morgen an der Baustelle vorbeifahre, bin ich ganz überrascht. Wider alle Erwartungen scheint hier heute jemand zu werkeln: Ein Trockenbauer aus Nordhorn, der wohl schon lange für Gussek Haus* als externer Dienstleister arbeitet, hat mit den Spachtelarbeiten begonnen. Das bedeutet im Detail, dass er zuerst einmal die Stoßfugen zwischen den Holzwänden mit einem isolierenden Strukturband verbindet und anschließend mit einem schnell angerührten Fertigspachtel auffüllt. Nach dessen Trocknung werden die entsprechenden Stellen nochmal großflächig und ordentlich überspachtelt, so dass die Wände eine glattere Fläche erhalten. Das entspricht der von uns gewählten Qualitätsstufe 2 von 4, die sich für ein Übertapezieren mit Raufaser oder für Fliesen eignet.

Nach 4 Tagen sind die Arbeiten im Erdgeschoss und auch in den Bädern der oberen Stockwerke abgeschlossen. Unser Spachtler muss zu einer Baustelle in Süddeutschland. Die weiteren Arbeiten verschieben sich leider erst einmal. Aber zumindest ist der aktuelle Stand schon ausreichend für die Estrichverlegung, so dass es zu keinem generellen Baustopp kommen muss.

Ein für uns wichtiger Hinweis ist noch, dass wir trotzdem alle Wände noch einmal grob abschleifen werden müssen, um feinere Unebenheiten zu entfernen. Nur so haftet die Raufaser anschließend auch langfristig und gut. Um die dadurch bedingten Staubablagerungen im Haus möglichst gering zu halten, wird uns für diese Arbeit eine so genannte Staubgiraffe dringend empfohlen. Für das Anbringen von Vliestapeten müssten wir außerdem noch einen Tapetengrund aufrollen. Dessen weiße Farbe würde dann den Unterschied zwischen hellem Spachtel und dunklerem Gipskarton assimilieren, der ansonsten durch diese dünne Tapete durchscheinen würde. Alternativ hätten wir natürlich auch eine bessere und teurere Qualitätsstufe wählen können, bei der die Wände noch mal durchgehend und farblich einheitlich verputzt worden wären.

 

8.-11.10. Fußbodenheizung und Estrich

Nach einer Pausenwoche geht es weiter mit dem Innenausbau. Nun steht die Verlegung der Fußbodenheizung an. Man glaubt es kaum: In weniger als zwei Tagen ist der Boden im ganzen Haus zunächst mit mehreren Zentimetern dicken Styroporplatten und dann mit Spezialfolie ausgelegt. Darüber schlängeln sich die Heizschläuche durch die einzelnen Zimmer, je nach Heizbedarf in mehr oder weniger Schleifen. An den Wänden entlang wir durch ein Styroporband die notwendige Dehnungsfuge vorbereitet und die Höhe des Estrichs markiert.

Der wird auch direkt am nächsten Tag schon über einen langen Schlauch in unser Haus gepumpt. Die Arbeit – Mischen der einzelnen Bestandteile und Einfüllen in die Pumpe – erscheint zumindest von außen relativ monoton und ist nach wiederum nur zwei Tagen abgeschlossen. Nach drei weiteren Tagen soll der Estrich, ein sogenannter Retanol® Estrich ausgehärtet und problemlos begehbar sein. Dafür ist eine niedrige Luftfeuchte notwendig und es muss bis zu viermal täglich stoßgelüftet werden. Hätten wir schon eine funktionierende Heizanlage könnten wir auch direkt schon mit dem Aufheizen beginnen. Haben wir aber nicht. Für die stichprobenhafte Messung der Restfeuchte, wie sie z.B. vor dem Verlegen der Bodenbeläge unbedingt empfohlen wird, ist in jedem Raum ein CM-Messpunkt eingebaut. So wird garantiert, dass bei der Messung keine Heizschläuche beschädigt werden.

 

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