Die Mischung macht’s – Maximilianpark Hamm

Maximilianpark
Glaselefant (c) Lydia Safreider

Sommerferien!!! Damit es auch auf Balkonien nicht zu langweilig wird, haben wir gestern einen ersten Ausflug gemacht: in den Maxipark nach Hamm.

In der Stadt gibt es bereits jede Menge Elefantenskulpturen denn der Glaselefant, die ehemalige Kohlenwäscherei der Zeche Maximilian, und damit der Elefant ist schließlich das Wahrzeichen der Stadt.

 

Die Parkplatzsituation vor dem Park ist super, die Umgebung sieht eher industriell und nicht wahnsinnig ansprechend aus. Aber was für eine Überraschung. Kaum betritt man den Park, gelangt man in eine ganz andere Welt. Neben den Zeugen der einstigen Zechenarchitektur, Blumen, wohin man sieht. Der Park war schließlich einst als Landesgartenschau angelegt worden. Der Fuchsiengarten zeigte uns, dass es unsere Balkonpflanze in zig Varianten gibt. Da müssen wir wohl nachlegen. Der Kräuter- und Gemüsegarten lädt ausdrücklich zum Riechen und Schmecken ein. Die frischen Erbsen mundeten selbst den Kindern, die letzten Himbeeren sowieso. Der Duft frischer Kräuter wirkte auf mich betörend: Salbei und Minze vermischen sich hier mit Curry und vielen anderen. Estella hingegen befand ihn eher als stinkend. Der Rosengarten am Hang besteht aus Blumen mit so phantastischen Namen wie Fairy, Ballerina oder Schneewittchen. Mittendrin gib es außerdem eine Holzskulptur, Dame mit Hund, die die Kinder schnell zum Rollenspiel anregte.

 

Ein paar Meter weiter stoßen wir auf eine Art Open-Air-Theater, das sicherlich für viele Veranstaltungen genutzt wird. Wer will sich auf die Bühne stellen und ein Lied zum Besten geben?

 

Wieder ein paar Meter weiter gibt es einen künstlichen See, und in unmittelbarer Nähe ein Kiosk, einen Crepes- und einen Hotdog-Stand. Die Preise sind moderat und wir beschlossen erstmal am Bienenhaus zu picknicken und später hier zu Abend zu essen. Der angrenzende Spielplatz (Piratenschiff, Kletternetze, Riesenkrake, Wasserfontänen und Wasserspielplatz) ist riesig und die meisten Kinder liefen hier in Badeanzügen rum. Da er in der prallen Sonne liegt, war es uns dort allerdings zu heiß und wir entschieden uns für den Dschungelspielplatz mit kleinem Bachlauf, Slacklines und coolem Baumhaus und den Kleinkinder Kletterparcours. Beide wurden nicht langweilig und als großartig befunden.

 

Irgendwann mussten wir dann aber doch mal aufs Klo und dazu vorbei an der Lego-Ausstellung. Da man für diese mindestens eine Stunde einplanen sollte, kam ihr Besuch gestern für uns allerdings nicht mehr in Frage. Vielleicht schaffen wir es vor dem 24. September nochmal hierhin.

 

Die Zeit reichte jedoch noch, um einmal mit dem Aufzug bis in den Kopf des Glaselefanten zu fahren. Mit 35 Metern ist das der höchste Aussichtspunkt in Hamm. Man kann sogar bis ins Sauerland blicken. 10 Metallskulpturen, die sich auf Knopfdruck bewegen und eine Ausstellung der Malerin Grazyna Maniecka-Gawel weisen wieder auf die verschiedenen Aspekte des Parks hin: Natur und Industrie, Kunst und Spiel, Veranstaltungen und Kultur. Und während jedes Thema für sich einen Rundgang lohnt, befanden wir für heute: Die Mischung macht’s.

 

Tipps:

  • Die Gebäude schließen um 18 Uhr. Wer sich also den Glaselefanten von innen, das Schmetterlingshaus oder eine Ausstellung in der ehemaligen Elektrozentrale anschauen möchte, sollte diesen Programmpunkt an den Anfang stellen. Der Park selbst bleibt nämlich noch bis 20 Uhr geöffnet.
  • Für die Kunstwerke gibt es einen eigenen Flyer zur Verortung.
  • Packt die Badehose ein.
  • Aus Erfahrung können wir sagen, dass es sich lohnt an der Kasse nach einem verlorenen Roller zu fragen.

 

Weitere Informationen und Öffnungszeiten

Weitere Informationen und Öffnungszeiten zum Maximilianpark findest du auf kigorosa.de.

 

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