Wenn das Baby schreit und weint – Gründe, Tipps und Hilfe

Eltern mit schreiendem Baby
Eltern mit schreiendem Baby © drubig-photo - Fotolia.com

Apropos Schreien bzw. Weinen. Weinen ist in den ersten vier Monaten deines Babys effektivstes Kommunikationsmittel. Dabei hat eine Studie mit 60 französischen und deutschen Neugeborenen gezeigt, dass sie von Anfang an bereits in der jeweiligen Muttersprache kommunizieren. Und zwar beginnen französische Babys in einer niedrigen Frequenz und lassen diese mit dem Schrei ansteigen. Bei deutschen Neugeborenen verhält es sich genau umgekehrt.

Gründe fürs Schreien gibt es viele: So kann dein kleiner Schatz nicht nur Einsamkeit, Langeweile oder innere Erregung, sondern v.a. auch Hunger, Verdauung, Müdigkeit, Hitze und Kälte zum Ausdruck bringen. Natürlich können auch Schmerzen und Krankheit ein Grund fürs Schreien sein. Kannst du andere Gründe wie Hunger, Müdigkeit, … ausschließen, hört sich das Schreien total ungewöhnlich hoch und schrill an oder wird es von Krankheitssymptomen begleitet, wende dich ggf. an den Kinderarzt.

Neben dem Schreien gibt es jedoch auch weniger auffällige Kommunikationsmittel: Blickverhalten, Mimik und Gestik. So wird z.B. Hunger oft durch Strampeln, Saugen und unruhige Suchbewegungen mit dem Kopf bei leicht geöffnetem Mund ausgedrückt, bevor dein kleiner Schatz in letzter Instanz schließlich schreit. Wenn du mit der Zeit lernst, auch auf diese Signale zu reagieren, kannst du euch bald viel Geschrei ersparen.

 

Tipp:

Wird dir das Schreien zu viel? Kannst du es nicht mehr ertragen? Oder weißt du nicht mehr weiter? Dann such dir unbedingt Hilfe. In vielen Orten gibt es z.B. Schreiambulanzen, die bei solchen und ähnlichen Problemen professionelle Hilfe anbieten. Adressen findest du unter www.schreibaby.de oder über deine Hebamme. Willst du einfach mal wieder Durchatmen und suchst eher praktische Unterstützung, so bekommst du diese unbürokratisch und normalerweise kostenlos bei www.wellcome-online.de.

 

Gesundheit & sprachliche Enwicklung:

 

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