Stammzellenpolice der Deutschen Stammzellenbank

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Die Deutsche Stammzellenbank bietet neben der medizinischen Nabelschnurblut-Einlagerung auch optional eine finanzielle Vorsorge an. Diese Stammzellenpolice® soll den prognostizierten Abbau der gesetzlichen Altersvorsorge teilweise abfedern. Denn eine private Vorsorge wird wegen den Umbrüchen am Arbeitsmarkt und im Wohlfahrtssystem für die zukünftige Generation immer notwendiger werden.

 

Die doppelte Vorsorge

Bei unserem Anbietervergleich für Nabelschnureinlagerungen zeigte sich die DSB als günstigste Lösung. Mit der DSB Stammzellenpolice® Komfort kann die medizinische Vorsorge um eine Kapital- und Rentenversicherung ergänzt werden. Trotz geringer Sparrate verspricht der Anbieter über einen längeren Zeitraum mithilfe des Zinses-Zins-Effekts eine nachhaltige Wertsteigerung. Darüber hinaus ermöglicht die Stammzellenpolice® im Bedarfsfall eine flexible Auszahlungsmöglichkeit, sollte das Geld einmal früher benötigt werden. Laut DSB vereint die Stammzellenpolice somit medizinische und finanzielle Vorsorgeziele.

 

Leistungsportfolio der DSB Stammzellenpolice® Komfort

Neben dem Leistungsangebot der DSB für Nabelschnurbluteinlagerungen wird über die Rentenversicherung der Stuttgarter LV eine monatliche Sparrate angelegt. Die Veranlagung findet in einem Mix aus Fonds und Aktien statt und ermöglicht einen langfristigen Vermögensaufbau für das Kind. Die DBS achtet auf die Balance aus Rentabilität und Sicherheit und ermöglicht auf Wunsch zusätzlich eine Absicherung bei Invalidität bzw. einem Pflegefall. Für die konkrete Ausgestaltung der Ein- und Auszahlungen bietet die DSB verschiedene Modelle an.

 

Kosten und Nutzen der Police

Die Einlagerung der Stammzellen aus Nabelschnurblut kostet einmalig 238 € und gilt 18 Jahre ohne zusätzliche Jahresgebühr. Ab dem 19. Einlagerungsjahr werden jährlich 48 € verrechnet, das entspricht auch der Höhe bei einer konventionellen Einlagerung. Nach der Geburt werden monatlich 75 € in Form einer Sparrate für das Kind angelegt. So kann von Geburt an und einer 45-jährigen Einzahlung ab dem 67. Lebensjahr eine monatliche Rente von 1 890 € erzielt werden. Verglichen mit einem Beginn mit 22 Jahren (monatliche Rente von 604 €) ergeben sich mit dem Zinses-Zins-Effekt in dieser Modellrechnung ein Plus von monatlich 1 286 €. Ein früher Vorsorgebeginn wirkt sich somit auf die finanzielle Absicherung deines Kindes aus.

 

Premiumaufwertung der DSB Stammzellenpolice®

In der Premiumversion der Stammzellenpolice® werden keine Einlagerungskosten verrechnet. Dafür wird im Unterschied zum Komfortmodell die monatliche Sparrate auf 100 € angehoben. Bei einem Beginn mit der Geburt würde sich demnach bei einer Rentenauszahlung mit 67 Jahren eine monatliche Rente von 2 684 € ergeben.

 

Was kostet eine konventionelle Einlagerung von Stammzellen ohne Police?

In unserem Preis-Leistungs-Vergleich belegte die Deutsche Stammzellenbank den ersten Platz. Solltest du in Berlin, München, Hamburg, Köln, Erlangen oder Leipzig wohnen, dann kannst du die passende DSB-Kooperationsklinik mit nur einen Klick finden. Eine Übersicht über die anderen Anbieter im deutschsprachigen Raum findest du hier.

 

Kostenloses Informationspaket bestellen

In unserem Test wurde die Deutsche Stammzellenbank klarer Preissieger bei hoher Qualität. Fordere jetzt das kostenlose Informationspaket mit ausführlichen Informationen rund um Nabelschnurblut und Stammzellen an. Was in dem Informationspaket enthalten ist kannst du hier nachlesen.

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Weiterführende Literatur über die Veränderung im Rentensystem und die Notwendigkeit einer frühen Vorsorge

Bourcarde, Kay (2012): Ein „Alter ohne Not“ – Perspektiven der Alterssicherung in Deutschland. In: Ernst-Ulrich Huster, Jürgen Boeckh und Hildegard Mogge-Grotjahn (Hg.): Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 453–468.

Die private Krankenversicherung – eine existenzielle Vorsorge (2016). In: DFZ 60 (3), S. 96.

Frommert, Dina; Strauß, Susanne (2013): Biografische Einflussfaktoren auf den Gender Pension Gap – Ein Kohortenvergleich für Westdeutschland. In: J Labour Market Res 46 (2), S. 145–166.

Huster, Ernst-Ulrich; Boeckh, Jürgen; Mogge-Grotjahn, Hildegard (Hg.) (2012): Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Leisering, Lutz (2002): Entgrenzung und Remoralisierung Alterssicherung und Generationenbeziehungen im globalisierten Wohlfahrtskapitalismus. In: Z Gerontol Geriat 35 (4), S. 343–354.

Miegel, Meinhard; Wahl, Stefanie (1999): Solidarische Grundsicherung – private Vorsorge. Der Weg aus der Rentenkrise. München: Aktuell im Olzog-Verl.

Perspektiven der Alterssicherungspolitik in Deutschland: Über Konzeptionen, Vorschläge und einen angestrebten Paradigmenwechsel (2009). In: Soziale Sicherung: Ökonomische Analysen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 377–399.

Private Vorsorge — Der Expertenrat hilft (2010). In: Der Junge Zahnarzt 1 (3), S. 28.

Soziale Sicherung: Ökonomische Analysen (2009). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften

 

Weiterführende Literatur über Stammzellen

Dohmen, D. (2004): Neonatale Stammzellen. Rechtliche Grundlagen und Probleme. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz 47 (1), S. 21–30.

Hauskeller, Christine (Hg.) (2002): Humane Stammzellen. Therapeutische Optionen, ökonomische Perspektiven, mediale Vermittlung. Tagung. Lengerich: Pabst Science Publ.

Manzei, Alexandra (2005): Stammzellen aus Nabelschnurblut. Ethische und gesellschaftliche Aspekte ; eine Veröffentlichung des Institutes Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW). 1. Aufl. (IMEW Expertise, 4). Berlin: Institut Mensch Ethik und Wissenschaft (IMEW).

Müller, Werner (2013): Therapie mit Stammzellen. In: Biologie in unserer Zeit 43 (1), S. 40–45.

Schmidt, Mathias (2001): Stammzellen aus der Nabelschnur. Neue Wege der Gesundheitsvorsorge für Ihr Kind. 1. Aufl. (Gesundheit aktuell).

Stark, Carsten (2014): Kontingenz und Ambivalenz. Der bioethische Diskurs zur Stammzellenforschung. Wiesbaden: Springer VS

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