Eticur – Die Stammzellenbank in Kooperation mit der Universitätsklinik Erlangen

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Die Stammzellenbank Eticur (zur Eticur Homepage) ist neben Vita 34 der bedeutendste Anbieter privater Nabelschnurblut-Einlagerungen in Deutschland. Eticur kooperiert mit dem größten Nabelschnurblut-Zentrum in Süddeutschland, der Universitätsklinik Erlangen. Bundesweit gilt die Universitätsklinik als eine der führenden Spezialisten für die Testung und Verarbeitung von Blutpräparaten. Eticur ist daher eine Mischform aus öffentlicher und privater Stammzellenbank. Da sie auf das Wissen der Universitätsklinik zurückgreifen kann, bietet sie ihren Kunden hohe Qualitätsstandards sowie die Anwendung aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse. Damit du dich zwischen diesen beiden Anbietern gut entscheiden kannst, haben wir dir hier beide mit ihren Vor- und Nachteilen gegenübergestellt. Das günstigste Angebot deutschlandweit findest du hier.

 

Die Qualitätskriterien der Stammzellenbank Eticur

Der Anbieter verspricht dir einen raschen Transport durch spezielle Kuriere. Das Nabelschnurblut wird innerhalb von maximal 48 Stunden verarbeitet und eingefroren. In der Regel wird das Nabel­schnurblut in zwei Portionen aufgeteilt, damit du auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf die Stammzellen zurückgreifen kannst. Die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut werden in der Universitätsklinik Erlangen gelagert, das bringt zwei Vorteile: hohe technologische Standards und langfristige Aufbewahrungssicherheit im Falle einer Insolvenz von Eticur. Die Zulassung erfolgte durch das Paul-Ehrlich-Institut und die Qualitätssicherung ist seit dem Jahr ISO-zertifiziert. Die Stammzellenbank verpflichtet sich zur Einhaltung der Richtlinien der Bundesärztekammer sowie der „guten Herstellungspraxis für Arzneimittel“ (GMP-Richtline).

 

Kosten der Einlagerung bei Eticur

Das Eticur-Premiumpaket kostet 2 595 € und gilt für einen Zeitraum von 25 Jahren. Dieses Komplett­paket umfasst alle Leistungen: von der Nabelschnurblutentnahme bis zur Lagerung. Eine Vertragsverlängerung in 10-Jahrespaketen kostet 400 €. Bei diesem Preismodell gibt es keine Jahreskosten oder andere versteckte Preisfallen. Lediglich bei einer Vertragsverlängerung behält sich Eticur das Recht auf Orientierung am Verbraucherpreisindex vor. Sollte somit in 25 Jahren der durchschnittliche Warenkorb um mehr als 10% teurer werden, dann kommt es zu einer entsprechenden prozentuellen Erhöhung der 400 €.  Die optionalen Zusatzpakete kosten ebenfalls 400 €, eine vorab Verlängerung der Gesamtlaufzeit von 25 auf 50 Jahren wird mit weiteren 1 000 € verrechnet. Das Eticur-Premiumpaket auf 50 Jahre kostet somit 3 595 €. Ein weiterer Pluspunkt bei Eticur, auf Wunsch kann eine Ratenzahlungen über die TARGOBANK abgeschlossen werden.

 

Optionale Zusatzpakete und Sonderkonditionen bei Eticur

Eticur bietet als Zusatzpaket die Möglichkeit zur Vielleicht-Spende an (Hier Verlinkung zum Kapitel 3), dadurch kannst du die für dein Kind reservierten Stammzellen falls notwendig auch an Dritte abgeben.  Ein weiteres Zusatzpaket wäre die Geschwistertransplantation. Dafür müssen jedoch vor der Aufbewahrung die HLA-Merkmale deines Blutes bestimmt werden. Diese Vorabprüfung ermöglicht eine schnelle Entscheidung des behandelnden Arztes, ob die Stammzellen im Ernstfall unter ihren Kindern gespendet werden können. Ein gestaffelter Geschwisterrabatt ermöglicht einen Preisnachlass für wiederkehrende Kunden. Für eine zweite Einlagerung werden 150 €, bei einer dritten 300 € rabattiert. Bei Mehrlingen bietet Eticur für die Aufbewahrung der Stammzellen des zweiten Kindes einen Preisnachlass von 1 000 €, ab dem dritten Kind entstehen keine weiteren Kosten mehr.

In unserem Preis-Leistungs-Vergleich belegte Eticur den zweiten Platz. Solltest du in Berlin, München, Hamburg, Köln, Erlangen oder Leipzig wohnen, dann kannst du die passende Eticur-Kooperationsklinik mit nur einen Klick finden. Eine Übersicht über die anderen Anbieter im deutschsprachigen Raum findest du hier.

 

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Links

 

Weiterführende Literatur

Gordijn, Bert (2000): Ethische Fragen zur Stammzellentransplantation aus Nabelschnurblut. In: Ethik in der Medizin 12 (1), S. 16–29.

Hauskeller, Christine (Hg.) (2002): Humane Stammzellen. Therapeutische Optionen, ökonomische Perspektiven, mediale Vermittlung. Tagung. Lengerich: Pabst Science Publ.

Müller, Werner (2013): Therapie mit Stammzellen. In: Biologie in unserer Zeit 43 (1), S. 40–45.

Schmidt, Mathias (2001): Stammzellen aus der Nabelschnur. Neue Wege der Gesundheitsvorsorge für Ihr Kind. 1. Aufl. (Gesundheit aktuell).

Troeger, C.; Surbek, D. V.; Holzgreve, W. (2005): Stammzellen aus Nabelschnurblut. In: Gynäkologe 38 (9), S. 829–837.

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