Bad – Erkenne und vermeide Gefahren für dein Baby im Bad

Baby schaut in die Wäschetrommel
Baby schaut in die Wäschetrommel © Heiko Barth - Fotolia.com

Abgesehen vom wöchentlichen Bad oder vom Wickeln hat dein kleiner Knopf eigentlich nichts im Bad zu suchen – schon gar nicht ohne Aufsicht. Aber nicht selten wird die Badtür eben doch nicht richtig geschlossen und das Bad damit zu einem umso spannenderen Ziel für die nächste Entdeckungstour. Mit den folgenden Listen kannst du viele Gefahrenquellen ausschalten.

 

Erstickungsgefahren für Babys im Bad

Hast du alle Bänder, Gardinenkordeln, Gurte und Schnüre beseitigt? Hiermit kann sich dein kleiner Knopf sonst schnell strangulieren.

Sind sämtliche Haushaltsgeräte, die zum Verstecken einladen, mit einem Sperrriegel gesichert?

  • Trockner
  • Waschmaschine

 

Aufgepasst mit Kleinteilen, die deinem Baby im Hals stecken bleiben könnten.

Werden Puder und Öle verschluckt bzw. eingeatmet, kann es zur Aspiration kommen, d.h. die Substanz wird in die Lungen eingeatmet – und das ist gefährlich! Gibt es darum einen kindersicheren Platz zur Aufbewahrung dieser Produkte?

 

Verbrennungsgefahren für Babys im Bad

Sind Heizlüfter und Radiatoren abgedeckt, so dass dein kleiner Knopf nicht hineingreifen kann?

 

Baby will mit Putzmittel

Baby will mit Putzmittel © Heiko Barth – Fotolia.com

Vergiftungsgefahren für Babys im Bad

Putzmittel werden meist in Küche, Bad oder Abstellraum aufbewahrt. Aufgrund ihrer bunten Verpackung, Farbe und Geruch, aber auch weil Mama so oft damit „spielt“, findet dein kleiner Schatz sie wahrscheinlich ebenfalls gut.

Auf folgende Putzmittel solltest du darum ganz verzichten:

  • Antibakterielle Putzmittel
  • Gewerbliche Produkte
  • Parfümierte Reiniger
  • Raumsprays
  • WC-Steine

 

Einige giftige Haushaltsmittel lassen sich außerdem durch weniger giftige ersetzen:

  • Chlorreiniger durch Zitronen- und Essigsäure
  • Abflussreiniger durch Backpulver

 

Bei allen anderen achte auf einen kindersicheren Verschluss und einen Bitrexzusatz (Den gibt es z.B. in den Haushaltsmitteln der Marke denkmit von dm). Durch den Verschluss braucht dein kleiner Knopf länger, um an die giftige Substanz zu kommen. Durch den Zusatzstoff schmeckt diese bitterer, so dass er davon keine größere Menge zu sich nehmen wird.

Wenn du die übriggebliebenen Spül- und Reinigungsmittel dann noch kindersicher (in entsprechender Höhe oder hinter Schloss und Riegel aufbewahrst), ist dein kleiner Schatz schon um einiges sicherer.

Sind auch alle Kosmetika kindersicher verstaut? Haarshampoo, Nagellackentferner, Öle und Zahnpasta sind am gefährlichsten.

Gibt es eine abschließbare Hausapotheke? Dort gehören auch solche Medikamente rein, die du täglich einnimmst. Es macht übrigens Sinn, die Medikamente für deinen kleinen Knopf von deinen eigenen räumlich getrennt aufzubewahren. Unter Stress kannst du dich sonst schnell mal vergreifen.

 

Verletzungsgefahren für Babys im Bad

Wenn dein kleiner Knopf stehen und laufen lernt, hält er sich an allem Möglichen fest. Später unternimmt er vielleicht am Badezimmerregal seine ersten Kletterversuche. Hast du alle wackeligen Kleinmöbel und Regale kippsicher verankert?

 

Viele Verletzungen beruhen auf Stürzen und können durch die folgenden Maßnahmen verhindert werden:

  • Gummimatte für Badewanne bzw. Dusche
  • Fixieren der Teppichkanten mit doppelseitigem Klebeband
  • Zusammenrollen und Verstecken sämtlicher Kabel
  • Polsterung scharfer Möbelecken und -kanten

 

Klemmschutz-Vorrichtungen für Türen und Fenster verhindern keine Stürze, aber dass dein Baby sich auf Entdeckungstour die Finger quetscht.

Und schließlich Thema Steckdosen: Sie gehören zu den bekanntesten Gefahrenquellen. Hast du alle Dosen mit Sicherungen versehen?

 

Für alle Gegenstände, die sich nicht sichern lassen, gilt schließlich: kindersicher verstauen, z.B.

  • Elektrogeräte
  • Maniküresets
  • Rasierklingen

 

Weitere Gefahren im Haus

Hier findest du weitere Checklisten für dein Haus. 

 

iOS und Android App

Alle Checklisten für Babys Sicherheit findest du auch in unser App für iPhone und iPad (iOS) sowie für Android-Geräte.

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