9 Tipps und Tricks fürs Essen beim Kindergeburtstag

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Bei vielen Kindergeburtstagen wird zweimal gegessen: beim Mittag- oder Abendessen und beim Kuchenessen. Idealerweise läuft das Essen harmonisch und ruhig ab, allen Kindern schmeckt es und es entsteht keine Sauerei… Wo klappt denn sowas?

Wir können dir leider auch keine Garantie dafür geben, dass kein Glas umfällt, aber mit unseren Tipps und Tricks bist du in jedem Fall bestens vorbereitet!

1. Kläre Unverträglichkeiten ab!

Selbst wenn dein eigenes Kind in der glücklichen Lage ist, dass es alles essen darf, geht es nicht allen so. Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien nehmen weiter zu. Auch vegetarisch oder vegan ernährte Kinder und Muslime sollten berücksichtigt werden. Frage vor der Feier bei den Eltern aller Kinder nach, ob es etwas gibt, was sie nicht essen dürfen. Wichtig: Verlasse dich hierbei nicht auf die Aussage der Kinder!

2. Übertreib es nicht mit Süßigkeiten

Zum Kuchenessen gibt es natürlich eine Geburtstagstorte oder Muffins, ist ja logisch! Dann müssen aber nicht noch Schälchen mit Gummibärchen auf dem Tisch stehen. Auch zwischen den Mahlzeiten sollte es keine Süßigkeiten regnen. Wenn du zwischendurch überhaupt etwas anbieten möchtest, können das ja auch Salzstangen oder Cracker sein. Nicht nur die Eltern der Gäste werden es dir danken: Du selbst möchtest sicherlich vermeiden, dass dir ein Kind auf den Teppich kotzt. Und nebenbei läuft ein Kindergeburtstag auch ruhiger ab, wenn nicht alle durch ein Übermaß an Zucker völlig aufgekratzt sind.

3. Schneide den Kuchen sehr klein

Für jüngere Kinder ist ein normal großes Kuchenstück einfach zu viel. Schneide daher die Stücke sehr klein und achte beim Backen von Muffins darauf, nicht zu viel Teig in die einzelnen Förmchen zu geben. Und wer noch Hunger hat, kann sich ja so oft nachnehmen, wie er möchte!

4. Starte früh genug

Der Kindergeburtstag ist bisher super gelaufen und gerade spielen alle ganz friedlich zusammen im Wohnzimmer? Das ist wunderbar! Trotzdem solltest du die Kleinen spätestens eine halbe Stunde vor dem Ende der Feier stören, wenn ihr noch zusammen zu Abend essen möchtet. Noch besser sind auf jeden Fall 45 Minuten. Es sei denn, du findest es schön, wenn alle Eltern, die ihr Kind abholen möchten, noch um den Tisch stehen und warten. (Kleiner Tipp: Ein Glas Sekt, ein Bier oder ein Kaffee machen das Ganze dann auch ziemlich nett.)

5. Keine Experimente

Kinder sind Veränderungsmuffel. Das gilt auch und vor allem fürs Essen. Auch wenn es den meisten Erwachsenen schrecklich einfallslos vorkommt, die meisten kleinen Gäste freuen sich über Gerichte wie Nudeln mit Tomatensoße, Pizza, Würstchen und Pommes. Dazu kommt meist Rohkost gut an: Cocktailtomaten, Paprika, Gurken und Karotten in Sticks geschnitten bedeuten wenig Aufwand für dich und gewohnte (also gute) Geschmackserlebnisse für die Kinder.

Und den Birnensalat mit Ziegenkäse an einer Honigvinaigrette sparst du dir für deinen eigenen Geburtstag auf!

6. Gutes Wetter und Garten? Stockbrot!

Wie bekommt man eine komplette Rasselbande ganz schnell ganz ruhig? Mit Stockbrot! Voraussetzung dafür ist natürlich eine sichere Feuerstelle im Freien. Stelle einen Stuhlkreis um das Feuer und achte darauf, dass die Kinder nicht zu nah an das Feuer gehen. Mit ausreichend langen Stöcken und einem einfachen Stockbrotteig kann der Spaß schon losgehen.

Tipp: Noch leichter funktioniert es, wenn du fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal kaufst. Er ist schon ausgerollt und wenn du ihn in schmale Scheiben schneidest, lässt er sich wunderbar dünn um den Stock wickeln. Der Vorteil im Vergleich zum selbstgemachten, dicken „Klumpen“: Du hast keinen Außen-schon-schwarz-und-innen-noch-roh-Effekt.

Noch ein Tipp: Wenn du findest, dass ein bisschen Stockbrot als Abendessen nicht ausreicht, kannst du auch noch Bockwürste übers Feuer halten lassen. Schneide sie an beiden Enden kreuzförmig ein, dann verbiegen sie sich lustig zu einer „Würstchenblume“.

7. Verzichte auf Strohhalme

Du findest, es sieht nett aus, wenn in jedem Becher ein Strohhalm steckt? Beim Tischdecken auf jeden Fall, beim Essen nicht mehr! Unserer Erfahrung nach kommen Kinder in einer Gruppe damit immer auf unkonventionelle Ideen, bei denen am Ende Sauerei entsteht. Das Gleiche gilt für Schaschlikspieße, die noch dazu mit dem spitzen Ende „wunderbar“ ins Auge passen, ebenso für Cocktailpalmen und -sonnenschirme sowie für die kleinen bunten Plastiksticks zum Käsespießemachen. Unser dringender Ratschlag lautet daher: weglassen!

8. Beschrifte die Becher

Wenn du nicht ständig neue Gläser aus dem Schrank holen möchtest, solltest du sie vorher mit den Namen der Kinder beschriften. Bei jüngeren Gästen, die noch nicht ihren Namen erkennen können, kannst du auch noch etwas dazu malen, z.B. das passende Garderobensymbol aus dem Kindergarten.

Bei Pappbechern zum Wegwerfen ist das gar kein Problem. Dafür kippen sie leider sehr schnell um, weil sie so leicht sind. Nachhaltig nennt sich das natürlich auch nicht.

Mehrweg-Plastikbecher oder auch einfach Gläser eignen sich daher besser für einen Kindergeburtstag. Du kannst rundherum ganz schnell einen Streifen Kreppklebeband kleben und darauf schreiben.

9. Mische die Getränke schon vorher

Und jetzt noch ein richtig simpler Tipp, über den wir bei jedem Kindergeburtstag froh sind: Wenn es Saftschorle zum Essen geben soll, dann mische das Getränk schon vorher in einer Kanne oder kaufe fertige Saftschorle. Das hat einen ganz einfachen Hintergrund: Du musst in jeden Kinderbecher nur halb so oft einschenken. Bei zehn Kindern, die dazu auch noch nachgeschenkt bekommen möchten, macht das einen großen Unterschied!

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