7 Tipps für einen gelungenen DIY-Kindergeburtstag

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Eine schöne Bastelaktion begeistert die meisten Kinder. Gut vorbereitet haben nicht nur die Gäste, sondern womöglich auch die Betreuungspersonen (also du!) Spaß daran. Und wer es ganz geschickt macht, der hat damit gleichzeitig auch noch das nächste Spiel aus dem Ärmel geschüttelt.

 

1. Pass den Aufwand dem Alter der Kinder an

Auch mit 3-Jährigen lässt sich schon ganz prima am Kindergeburtstag basteln – im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Schneiden ist noch keine so gute Idee, denn nicht jeder gerade 3-Jährige hat schon einmal eine Schere in der Hand gehalten. Auch andere spitze oder scharfe Gegenstände solltest du eher in der Schublade lassen. Aber natürlich funktioniert immer und überall das Malen! Auch kleben können die Kleinen schon toll und kneten ist auch eine wunderbare Idee.

Ab dem 5. Kindergeburtstag funktionieren dann auch aufwendigere Sachen, bei denen die Kinder selbst schneiden müssen.

Spätestens ab dem 8. Geburtstag bieten sich dann wirklich außergewöhnliche Basteleien mit unterschiedlichsten Materialien an, mit denen die Kinder sonst vielleicht nicht in Berührung kommen.

 

2. Bereite alles sehr gut vor

Für einen Kindergeburtstag gilt das Motto: Vorbereitung ist alles! Das gilt auch und gerade für eine Bastelaktion. Fängst du während der Feier erst damit an, nach buntem Papier zu kramen, wird das Ganze höchstwahrscheinlich ein Reinfall.

Besser: Plane genau, was du mit den Kindern basteln möchtest, suche spätestens am Vortag alle Materialien zusammen und stelle sie auf ein Tablett. Das kannst du dann im richtigen Moment einfach aus dem Schrank zaubern und schon geht’s los!

Checke auch: Hast du genügend Scheren, Klebestifte etc. da, um allen Kindern gleichzeitig das Basteln zu ermöglichen? Wenn die Aktion für die Kinder zum Großteil aus Warterei besteht, macht es ihnen keinen Spaß.

Solltest du Angst um deinen Tisch haben, dann klebe ihn schon vor der Feier mit viel Zeitungspapier und Kreppklebeband ab. Wenn das Essen vorher am gleichen Tisch stattfindet, kannst du diese Schutzschicht ja unter einer Tischdecke verschwinden lassen.

 

3. Finde ein Thema, das die Kinder mögen

Es ist ein Vorurteil, dass Mädchen gerne basteln, Jungs dagegen nicht. Für einige wird es zutreffen, aber jedes Kind (auch bastelunfreudige Mädchen) kann man mit dem richtigen Thema locken. Hier kommt wieder das Kindergeburtstagsmotto ins Spiel: Wenn es einen Rittergeburtstag gibt, könnte man doch Schilde bemalen; bei einem Prinzessinnengeburtstag eine kleine Schatztruhe mit Schmucksteinen bekleben. Überlege, worauf deine Gäste wohl Lust haben könnten und was z.B. im Kindergarten gerade großes Thema ist. Dann wirst du auch alle Kinder an den Basteltisch bekommen.

 

4. Such etwas aus, das danach direkt bespielbar ist

Wenn die Bastelaktion abgeschlossen ist, sind die kleinen Gäste ziemlich stolz auf ihre Werke. Noch schöner ist es, wenn die Basteleien direkt zum Einsatz kommen. Wenn ihr gemeinsam Bälle gefilzt habt, könnte nun also eine Übungsstunde im Jonglieren folgen. Habt ihr ein Mensch-ärgere-dich-nicht gestaltet, dann spielt doch zusammen eine Runde.

 

5. Mach einen Probedurchlauf

Was bei einem Ausmalbild für die Kleinen noch nicht nötig ist, wird bei anspruchsvolleren Gestaltungen zwingend: Probiere deine Bastelidee selbst vorher aus! Dann weißt du genau, wo es vielleicht zu Schwierigkeiten kommen kann, sodass du an den entsprechenden Stellen helfen kannst. Außerdem hast du ein bereits fertiges Anschauungsexemplar. Für Kinder, die sich oft das Endergebnis im Vorhinein nicht vorstellen können, ist dies sehr hilfreich, dann müssen sie nicht ins Blaue hinein arbeiten.

 

6. Unterrichte die Eltern der Gäste

Im Eifer des Gefechts landen schon einmal ein paar Farbkleckse auf der Kleidung. Schreibe je nach Bastelidee schon in die Einladung, dass die Kinder ältere Klamotten anziehen oder einen Malerkittel mitbringen sollen. So beugst du genervten Eltern beim Abholen vor.

 

7. Halte Ersatzmaterial parat

Du zählst 8 Kinder beim Geburtstag und kaufst daher Material für 8 Basteleien? Falsch! Bedenke, dass ja auch bei dem einen oder anderen Bastler etwas grundlegend schief gehen kann, dann kannst du Tränen nur verhindern, wenn das Kind noch einen weiteren Versuch starten kann. Der zweite Grund für ausreichend Ersatzmaterial ist aber genauso wichtig und bei uns noch weitaus öfter vorgekommen: Es gibt unter den Gästen sicher den einen oder anderen „Blitzbastler“, der schon fertig ist, während die anderen gerade erst angefangen haben. Der kann dann einfach noch ein zweites Exemplar anfertigen.

 

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